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last update: 16.02.2021

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19.02.2003

Bali -> Christchurch


Nachdem ich mich auf Bali etwas erholt hatte, freute ich mich richtig auf New Zealand. Auf der Karte sieht es so klein aus.

Am Flughafen beim Check-In hatte ich dann aber leider ein kleines Problem, dass ich eigentlich erwartet hatte. Alle Reisende nach New Zealand brauchen ein Weiterflugticket.

Ich hab mir aber gedacht, wenn ich ein Ticket in New Zealand kaufe, bringt das mehr Geld fuer das Land und ich hab bereits mit STA-Travel per E-Mail ein Angebot erhalten. Diese Kommunikation als auch man Kontostand auf der Bank hab ich ausgedruckt und in neuseelaendische Dollar umgerechnet.

So hab ich gehofft, das wuerde reichen fuer den Zoll. Leider reichte es nicht fuer Garuda Airlines, die mich dahinbrachte. Sie klaerten das zuerst mit den Customs ab mit negativem Bescheid. Ich dachte mir, dass ich mich da besser verkaufen kann und versuchte es auch.

Der Tip vom Zoll war (wie auch der Vorschlag von Garuda Airlines), ein Ticket aus Auckland nach Sydney zu kaufen und das in New Zealand wieder zu stornieren. USD 20 Stornierungsgebuehr kann ich da gut verkraften. Also hab ich mir halt ein Ticket gekauft. Zuvor haben sie noch ein Visum fuer mich in Australien eingeholt. Geht ziemlich fix. Womit ich aber fast nicht leben konnte, war der extrem schlechte Wechselkurs. Das Ticket war in USD, aber bezahlen musste ich es in Rupien. Somit hab ich einen Waehrungsverlust von ueber USD 30 hinnehmen muessen. Dabei haette eine Reservierungsnummer von STA gereicht. Super.

Naja, der Flug ging um 22 Uhr Richtung Brisbane in Australien. Dort kam ich um 6 Uhr an (mit 2h Zeitverschiebung). In der Nacht hab ich kaum geschlafen, da ich zuwenig Platz hatte.

Am Flughafen wurde ich von westlichen Flughafenmitarbeiter begruesst und durch die Schleusen gelotst. Ein neues Gefuehl, Arbeiter mit gleichem Hauttyp zu sehen und sie haben ihre Arbeit ausgezeichnet gemacht. Mit Engagement.

Am Flughafen musste ich mich natuerlich mal ein bisschen umsehen und mich an westlichen Standard gewoehnen. Die Preise von Snacks und Getraenken sind massiv gegenueber Bali gestiegen. In Bali hab ich mich am Flughafen noch geziert, eine ueberteuerte (USD 1) Flasche Wasser zu kaufen.

Nach einer Stunde ging es weiter im gleichen Flugzeug nach Auckland. Um 13:30 landete ich in Auckland (mit 3 weitern Stunden Zeitverschiebung). Das Wetter war kuehler und es sah gar nicht vielversprechend aus.

An der Passkontrolle wartete ich fast eine Stunde auf meinen Auftritt mit meinem neuen Ticket nach Sydney. Und was war? Sie wollte es gar nicht mal sehen! Was fuer eine Enttaeuschung.

Das Gepaeck schnappen und durch den Zoll gehen. Freundliche Angestellte ueberall. Wollten noch wissen, wo ich ueberall herumgetrampelt bin mit meinen Schuhen. Sind sehr vorsichtig hier.

Ach ja, die Abflugtafel zeigte auf den obersten beiden Zeilen den Stand des America's Cup. 3 - 0 fuer Alinghi. Echt toll. Ich hab die ganze Sache auch in Bali mitbekommen. Wer haette das gedacht.

Transfer zum Domestic Airport. Mit meinem E-Mail-Ausdruck (das war das Ticket) hab ich dann nach Christchurch eingecheckt. Der Flug dauerte 1.5 h. Zuvor hab ich Michael noch gefragt, ob das Wetter im Sueden besser ist.

Jedenfalls war es kalt und nass, als ich in Christchurch auf der Suedinsel ankam. Michael (ein Freund, denn ich in England kennengelernt hatte und mich ueberzeugt hat, nach New Zealand zu kommen) hollte mich vom Flughafen ab.

Mit seinem Auto (das bald mir gehoeren wird) fuhren wir in die Stadt in ein Backbackers Hostel an der Dorset Street. Dorset war der Distrikt, wo wir auch gemeinsam in England waren. Welch ein Zufall. Das Backpackers war sehr gemuetlich und der Preis in der Dormitory war fast gleich hoch wie mein Einzelzimmer mit Swimmingpool in Bali.

Ich wusste, dass noch eine weitere Kollegin von uns in Christchurch sein musste und wir ueberraschten Michele, ihren Freund und ihren Bruder auf dem Campingplatz. Eine kleine Beet-Party auf der anderen Seite der Welt. Die Welt ist doch so klein. Wir haben uns voellig unabhaengig voneinander entschieden, am gleichen Tag am gleichen Ort zu sein. Das feierten wir am Abend in einem feinen mexikanischen Restaurant.

 

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